Einführung in die Übersetzungsbranche
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Sie haben also die Grundlagen geschaffen, um auf den Weltmarkt vorzustoßen. Sie haben sich die Analysen und Zahlen angesehen, eine Möglichkeit ermittelt und eine schlaue Finanzierungsstrategie entworfen. Ihr Managementteam unterstützt Sie, und es kann los gehen.
Es gibt nur ein Problem: Die Straßenschilder sind nicht in Ihrer Sprache und wenn Sie jemanden nach dem Weg fragen möchten, verstehen Sie nicht, was man Ihnen sagt.
Auf globale Märkte vorzustoßen erfordert mehr als nur einen soliden Plan. Eine effektive Kommunikation mit Kunden, Partnern, Mitarbeitern und Regierungsvertretern in der Sprache Ihres Zielmarktes ist unabdingbar. Wenn Sie Ressourcen in die Vorbereitung Ihrer Inhalte für die Übersetzung und für die Suche eines leistungsstarken Anbieters von Sprachdienstleistungen investieren, verbessern Sie Ihre Chancen auf einen internationalen Erfolg beträchtlich.
Den richtigen Ton treffen — Glossar zur Lokalisierung
Das sind für Sie alles "böhmische Wälder" für Sie? Dann wollen wir zunächst einmal einige in der Branche häufig verwendete Begriffe klären.
- Übersetzung: Die Kunst der Übersetzung kann als Übertragung schriftlicher Kommunikation von einer Sprache in eine andere definiert werden. Dabei handelt es sich aber um mehr als nur das mechanische Ersetzen einzelner Wörter. Es handelt sich dabei um einen Vorgang, bei dem kulturelle Empfindlichkeiten berücksichtigt werden müssen und der das Verständnis des zugrunde liegenden Konzepts und der Absicht der Ausgangskommunikation sowie die effektive Übertragung der gleichen Sache in die andere Sprache umfasst, auch wenn die dabei verwendeten Wörter keine exakten Entsprechungen sind. Hierbei ist die Übertragung der Bedeutung grundlegend.
- Lokalisierung: Lokalisierung ist Übersetzung mit Schuss. Sie ändert den Inhalt so, dass die Standards des jeweiligen Zielmarkts reflektiert werden, z.B. verschiedene Kalenderangaben, Maßeinheiten (z.B. metrisch im Vergleich zu englisch), Adressformate und Namen von Personen (John im Vergleich zu Hans).
- DTP: Desktop Publishing (DTP) ist ein in der Branche häufig verwendeter Begriff,
der sich auf den Vorgang der Neuerstellung und Anpassung der Layout- und Designeigenschaften von Dokumenten bezieht, sodass das übersetzte Dokument „Look and Feel“ des Ausgangsdokuments beibehält. Häufig verwendete DTP-Anwendungen sind Adobe InDesign, Adobe FrameMaker, Quark Xpress und (in beschränktem Maße) auch Microsoft Word. - TM: Die wichtigste Technologie in der Sprachdienstleistungsbranche ist die Translation Memory (TM)-Technologie. Im Grunde sind TMs Datenbanken, in denen Sätze und Ausdrücke sowohl in der Ausgangs- als auch in der Zielsprache gespeichert werden. Durch die Pflege dieser Datenspeicher mit vorhandenen Übersetzungen können Anbieter zukünftige Aktualisierungen von Dokumenten schneller verarbeiten und die Ersparnisse an den Kunden weitergeben.
Auf den Ausgangstext kommt's an – Schreiben für die Übersetzung
Jede Übersetzung ist nur so gut wie der Ausgangstext. Dessen Inhalt sollte sorgfältig korrigiert werden, um sicherzustellen, dass er klar verständlich und v.a. inhaltlich korrekt ist. Ein scheinbar harmloser Fehler in einer englischsprachigen Ausgangsdatei kann zu einem teuren Problem werden, wenn er in zehn europäische Sprachen übersetzt wurde und korrigiert werden muss.
Bei technischen Dokumentationen können Sie die Kosten der Lokalisierung beträchtlich reduzieren, indem Sie gewährleisten, dass die technischen Autoren einheitliche Terminologie und sich wiederholende Ausdrücke verwenden. Anbieter gewähren für Textabschnitte, die in Ihren Inhalten wiederholt vorkommen, oft Rabatte.
Weil Kommunikation eng mit der jeweiligen Kultur verwoben ist, sollten alle Inhalte, die übersetzt werden sollen, kulturell neutral sein. Das bedeutet z.B., dass idiomatische Ausdrücke, bei denen z.B. Baseballausdrücke oder Ausdrücke mit Bezügen auf einen bestimmten kulturellen Hintergrund („Unser Produkt ist der Heilige Gral der Industrie“) entfernt werden, die auf dem Zielmarkt nicht verstanden werden oder gar beleidigend sein könnten. Einige Anbieter wie Glyph Language Services bieten Bearbeitungsleistungen für Quellinhalte vor der eigentlichen Übersetzung/Lokalisierung an.
Auswahl eines Übersetzungspartners – woher wissen Sie, wer gut ist?
Übersetzungsanbieter gibt es in allen Formen, Größen und Variationen. Zu wissen, welcher Anbieter Sie gut vertreten kann, kann sehr schwierig sein. Das gilt insbesondere, wenn Kostenvoranschläge die zu berechnenden Posten auf verschiedene Art und Weise messen und bei den Preisen beträchtliche Unterschiede bestehen. Wir möchten Ihnen einige Vorschlage unterbreiten, die Ihnen helfen können, herauszufinden, wer Sie gut vertritt. Schließlich wählen Sie einen Partner, der zum Teil für das Branding Ihres Unternehmens auf einem neuen Markt verantwortlich ist.
- Preis: Übersetzungspreise beruhen in der Regel hauptsächlich auf der Gesamtanzahl der Wörter in einem Dokument. Der Branchenstandard in den USA ist die Abrechnung gemäß der Wortzahl. Die Tarife schwanken in der Regel zwischen US$ 0,20 und US$ 0,30 pro Wort. Bietet ein Lieferant an, die Arbeit zu einem unglaublich niedrigen Preis zu erledigen, ist es sehr wahrscheinlich, dass er weniger gut ausgebildete oder weniger talentierte Übersetzer einsetzt und dass seine Unternehmensvorgänge nur geringfügige Qualitätsprüfungen umfassen. Sie sollten genau wissen, was Sie für die genannten Tarife erhalten.
- Die ganz Großen: Wenn Sie ein Softwareunternehmen sind, das gewillt ist, dafür zu bezahlen, dass Sie das gesamte Produkt einfach einem Anbieter überlassen und in kurzer Zeit in mehrere Sprachen lokalisiert haben wollen, ist es evtl. empfehlenswert, mit einem der großen Übersetzungsanbieter zu arbeiten. Für die meisten Übersetzungsprojekte werden die von Großunternehmen in Rechnung gestellten höheren Tarife aber von einer riesigen Infrastruktur aufgezehrt, und dienen nicht der Sicherung einer höheren Qualität Ihrer Übersetzung.
- Ein guter Kompromiss: In der Regel bieten kleine bis mittelgroße Anbieter hervorragende Qualität zu einem vernünftigen Preis. Unternehmen wie Glyph Language Services bieten oft flexiblere Dienstleistungen und passen sich schnell an Ihre jeweiligen Anforderungen an. Wenn Sie ein großes Projekt oder innerhalb kurzer Zeit mehrere Projekte haben, können Sie Tarife und Bedingungen besser mit einer kleinen oder mittelgroßen Firma aushandeln, als das bei einer großen Agentur der Fall ist. Es zahlt sich aus, in einem kleinen Teich der größte Fisch zu sein.
In der Übersetzungsbranche dreht sich alles um Kommunikation. Vertrauen Sie einem Anbieter, der verantwortungsbewusst ist und von der ersten Kontaktaufnahme an klar mit Ihnen kommuniziert. In dieser Branche ist jedes Projekt einzigartig. Deshalb sollte ein Anbieter Fragen stellen, von der Erstellung des Kostenvoranschlags bis zur Bestimmung Ihrer Absichten mit einem bestimmten Satz in einem bestimmten Zusammenhang. Übersetzung sollte nicht einfach nachträglich nach Ihrer Globalisierungsplanung so nebenbei erledigt werden. Es handelt sich vielmehr um Ihre vorderste Front beim Ansprechen Ihres Kundenstamms im Ausland. Wird dabei alles richtig gemacht, freuen sich Ihre Vertriebsvertreter. Die Vorbereitung auf die Übersetzung durch das Informieren über die Branche und die sorgfältige Auswahl eines zuverlässigen Anbieters ist dabei eine unabdingbare Zeitinvestition.
Weitere Informationen über Glyph erhalten Sie telefonisch unter +1 206.315.0994 oder per E-Mail unter sales@glyphservices.com.







